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Auszug aus meinem Kochbuch: Dessert für heiße Tage „Tapiokapudding mit Mango und Banane“

Zutaten 80 g Tapioka 1 l Wasser 200 ml Kokosmilch 80 g Zucker 1/2 Tl Salz 1 Mango 1 Banane 1 Tl Zitronensaft Zubereitung Tapiokaperlen waschen und in 1 l Wasser 10 Minuten kochen, dann vom Herd nehmen und noch weitere 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, bis die Perlen transparent sind. Als nächstes abgießen. In einem anderen Topf Kokosmilch erhitzen und mit Zucker und Salz vermengen. Anschließend die Tapiokaperlen dazugeben. Abkühlen lassen. Mango ungeschält längs dicht am Kern vorbei halbieren und mit einem Esslöffel aus der Schale lösen. Mango und Banane in kleine Stücke schneiden und mit dem Zitronensaft vermischen. Den Tapiokapudding in einer Schüssel anrichten und mit Mango und Banane verzieren.

Wasserstadt Wuzhen

Die romantischen Freilichtmuseen der Wasserstadt Wuzhen sind, wenn man dem modernen Shanghai entfliehen möchte und etwas tiefer in Chinas Vergangenheit eintauchen will, definitiv eine Reise wert. Wuzhen liegt am Kaiserkanal der Beijing mit Hangzhou verbindet und wird vom Shi-Fluss durchflossen. Zahlreiche weitere Wasserwege durchziehen den Ort. Die Geschichte Wuzhens reicht bis ins Jahr 860 zurück, dem Gründungsjahr einer militärischen Festung an diesem Ort. Besiedelt war das Gebiet jedoch auch schon zuvor, was 7000 Jahre alte Funde aus der Jungsteinzeit belegen.     Wuzhen liegt nur 120km und zwei Autostunden von Shanghai entfernt. Mit seinen Gondeln, die auf den Kanälen fahren und auf Pfählen aus Holz und Stein gebauten Häusern, wirkt die Wasserstadt fast etwas wie die chinesische kleine Schwester von Venedig. Es lässt sich eine Eintrittskarte für zwei von einander getrennte Bereiche der Wasserstadt kaufen. Es lohnt sich die Besichtigung beider Teile. Dongzha nennt sich der kleinere Teil, dessen Besichtigung ich am Tag empfehle. Das Museumsdorf Wuzhsen Xizha empfehle ich bei Dämmerung und für den Abend, da es schön beleuchtet ist und einige Bars beherbergt, in …

Färbt Baby’s Haut im Mutterleib schwarz?!

Neulich Traf ich eine chinesische Mitarbeiterin meines Mannes. Bei dem Treffen, trank ich als Schwangere einen Kaffee. Die Mitarbeiterin war entsetzt. Ich versicherte ihr, dass das Koffein dem Baby nicht schaden würde, solange man es nicht übertreibe und nicht mehr als ein bis drei kleine Tassen Kaffee am Tag trinke. Sie schaute mich verwundert an. Denn dem Koffein galt garnicht ihre Sorge. Es ging ihr um die schwarze Flüssigkeit, die ich da zu mir nahm?! Schwangeren Chinesinen sei es untersagt, schwarze Flüssigkeiten wie Kaffee, Tee oder Schokolade zu sich zu nehmen, denn die würden Babys Haut im Mutterleib schwarz färben. Und ich dachte mir… nicht dass ich meinem Mann gegenüber in Erklärungsnot komme, wenn das Baby geboren ist?!

Chinesische Höflichkeit, Anstand

Zwei Chinesen aus der höheren Kaste trafen sich vor einem Geschäft, in das sie beide wollten. Den Anstandsregeln entsprechend verbeugten sie sich vor einander wiederholt und erklärten mit vielen Worten ihre von Geburt her bestehende unwürdigkeit gegenüber dem Anderen, das Geschäft als Erster zu betreten. Dann verbeugten sie sich nach vielen wiederholten Selbsterniedrigungen nochmals und verabschiedeten sich mit großem Dank und vielen Glückwünschen, denn das Geschäft hatte nun geschlossen.