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Yoga- und Meditations-Mala

Die Malakette ist ein Gegenstand wie schon im Artikel „Meditation“ beschrieben, auf den man während einer Meditation seine Aufmerksamkeit lenken kann, um die Gedanken von Abschweifungen fern zu halten. Sie wird im traditionellen Yoga verwendet. Normalerweise besteht die Mala aus 108 gleichen Perlen plus einer besonderen, die das Ende markiert. Sie wird meist aus Holz, Halbedelsteinen oder Samen hergestellt. Es gibt auch kürzere Varianten mit nur 54 oder 27 Perlen. Eine Vermutung zur eigentlichen Herkunft der Mala ist der Hinduismus. Jedes ihrer Elemente soll einen Namen des Gottes darstellen, dem der gläubige Hindu sein Anliegen darbringt. Eine andere Herkunftsvermutung ist der Buddhismus. Im Buddhismus verkörpern die 108 Perlen die 108 Bände der gesammelten Lehren Buddhas. Wiederum eine andere Annahme besagt, dass die 108 eine besonders heilige Zahl ist, die sehr oft eine Rolle spielt. Es gibt also keine eindeutige Erklärung. In der Meditation schiebt man die Perlen nacheinander über die Finger, um seine Konzentration darauf und auf den Inhalt der Meditation, auf den man sich gerade konzentrieren möchte, zu lenken.

Meditation

Die Meditation „Ausrichtung zur Mitte“ Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll der Geist zur Ruhe kommen und sich sammeln. Meditationstechniken werden als Hilfsmittel verwendet, einen vom Alltagsbewusstsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem die Gegenwart im Vordergrund steht, frei von gewohntem Denken, vor allem von Bewertungen und von der subjektiven Bedeutung der Vergangenheit und der Zukunft. Viele Meditationstechniken sollen helfen, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem sehr klares und waches Bewusstsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind. In der Meditation gibt man seinem Geist ein Objekt, auf das man seine Aufmerksamkeit lenkt. Das kann eine Blüte, eine Kerzenflamme oder auch der eigene Atem sein. In manchen Schulen, gibt man dem Geist auch heilsame Silben, sogenannte Mantren, vor. Diese schützen ihn davor, sich mit unheilsamen Inhalten zu beschäftigen. Ein bekanntes Mantra ist die Silbe OM.